

Rasen pflegen und reparieren nach der Hitzeperiode
Nachdem die extreme Sommerhitze und -trockenheit vorüber ist, beginnt sich der Rasen zu erholen: veile junge und frisch-grüne Halme zeigen sich, die aus zuvor anscheinend völlig vertrockneten Büscheln entspringen.
Denn wenn der Rasen nicht übermäßig mechanisch belastet wurde, und optimalerweise zweimal wöchentlich frühmorgens gewässert wurde, kommt er weitgehend zurück. Wie un am besten unterstützen?
1. Wurzelunkräuter, die nun einen Wachstumsvorsprung haben, herausstechen.
2. Die Reparatur-Rasensaat vorbereiten und dafür die Kahlstellen des Rasens mit Hacke und Rechen auflockern und ebnen.
3. Reparatur-Rasensubstrat, ggf. gleich gemischt mit Spiel- und Sportrasen ausbringen und angießen. Produktbeispiel: COMPO.
4. Nach Keimung kann die flächendeckende kaliumbetonte Herbstdüngung ab Ende September erfolgen, um den Rasen für den Winter widerstandsfähig zu machen.
Die ersten Blumenzwiebeln stecken: Herbst- und frühe Frühlingsblüher
Sobald der Gartenboden wieder in Spatentiefe feucht ist, können die ersten Blumenzwiebeln in den Boden.
Herbstblüher: Herbstzeitlose, Herbst-Krokusse, Herbst-Goldbecher, Herbst-Knotenblume und Herbst-Alpenveilchen.
Die Zwiebeln stecken Sie bis spätestens Mitte September, dann blühen sie in jedem fall bereits wenige Wochen später im Herbst.
Zwiebeln der Frühjahrsblüher Schneeglöckchen und Märzenbecher stecken Sie ebenfalls bereits im September.
Achten Sie darauf, dass Blumenzwiebeln jeweils entsprechend ihrer Größe in ein Loch gesetzt werden, das dreimal so tief ist wie die Zwiebel hoch ist. Das heißt: der Boden über einer Zwiebel ist stets DOPPELT so hoch wie die Zwiebel darunter!
Die Zwiebel beim Setzen dabei richtig orientieren, d.h:
Zwiebelspitze nach oben!
Fotos: www.garten-schlueter.de

Immergrüne Sträucher und Bäume
pflanzen
Ab September können neue Gehölze gepflanzt werden, und Sie fangen am besten mit den Immergrünen an, die dann bis zum Winter noch sehr gut einwachsen.
Dies ist v.a. bei entstandenen Lücken in der Hecke relevant, oder bei überalterten absterbenden Pflanzen, von denen Sie nicht mehr erwarten, dass diese sich erholen.
Pflanzen Sie nur Ballen-, Topf- und Containerware, keine "wurzelnackten" Pflanzen.
Solitärsträucher, z.B.: Rhododendron-Sorten, Stechpalme, Ölweide, Säckelblume, Skimmie, Lavendelheide, Kamelie, Japanischer Spindelstrauch, immergrüne Schneeballarten.
Heckenpflanzen, z.B.: Glanzmispel, Kirschlorbeer, portugiesischer Kirschlorbeer, Buchsbaum, Japanische Stechpalme, Heckenmyrte, Mahonie, Osmathus.
Nadelgehölze: beschränken Sie sich langsam- und relativ kleinwüchsige Atten, z.B.: Eibe, Thuja, Bergkiefer, Scheinzypresse, Wachholder.

Leimringe an
Apfelbäume
Die richtige Zeit, den Frostspanner biologisch zu bekämpfen, ist Ende September. Nun, nach der Apfelernte, bringen Sie in 50 bis 100 cm Höhe einen Leimring am Stamm, und ggf. auch an Stützpfählen, an, um die flugunfähigen weiblichen Insekten am Hochklettern in die Krone zu hindern, wo sie von den fliegenden Männchen befruchtet werden und danach ihre Eier für den Befall im nächsten Jahr in der Baumrinde ablegen.
Bringen Sie die Leimringe nicht zu früh an und entfernen sie diese im Dezember wieder, um nützlichen Insekten so wenig wie möglich zu schaden,
Foto: www.krautundrueben.de


