

Beleuchtungs-technik
Smarte Gartenbeleuchtung verzaubert den Garten am Abend
Wer moderner Gartenbeleuchtung verlängern Sie Ihr Gartenerlebnis nach Einbruch der Dunkelheit. Zum neuesten Stand der dies ermöglichenden Technik gehören: WLAN-Verbindung und Steuerung über Ihr vorhandenes Smart-Home-System, LED-Lampen sowie ggf. Solar- und Akku-gestützte Stromversorgung.
Sicherheit bei Stromverlegung im Freien stellen Sie durch die Verlegung eines Niedervolt-Systems (24V) her, anstatt 230V-Erdkabel. Leuchten und alle stromführenden Komponenten müssen mindestens der Elektro-Schutzklasse IP65 entsprechen, und sind damit staub- und spritzwassergeschützt.
Vermeiden Sie bei der Gartenbeleuchtung bitte Lichtverschmutzung und stellen Sie den Timer so ein, dass jedes Garten-Licht in der späteren Nacht ausgeschaltet ist. Ausnahme: Sicherheitslampen für Zuwegung und Treppen. Strahlen Sie möglichst nicht nach oben (Himmelstrahler) und verwenden Sie warmweisses Licht, um die Insektenfauna zu schützen.
Weniger ist oft Mehr: Denken Sie daran, dass die dauerhafte
Gartenbeleuchtung eher eine Sie beruhigende Abendstimmung, und keine Party-Stimmung, hervorrufen soll. Für Gartenparties wählen Sie temporäres und viel lebendigeres zusätzliches Licht.
Heise online hat einige empfehlenswerte Außenbeleuchtungs-systeme getestet:

Foto: www.lampenwelt.de

Foto: www.creative.lighting/de
Bewässerungs-technik
Tröpfchenbewässerung für Terrassen-Kübelpflanzen
Wer sicher gehen möchte, dass Terrassenpflanzen immer gut bewässert sind, kann eine automatische Tröpchenbewässerung erwägen.
Robuste Systeme gibt es von mehreren Anbietern. Solarbetriebe Systeme setzen sich zunehmend durch. Wasserquelle (Hahn, Tonne oder Brunnen) auf oder in unmittelbarer Nähe der Terrasse ist erforderlich.
Testergebnisse verschiedener im Handel erhältlicher Systeme sind bei Stiftung Warentest zu bekommen.

Bewässerungs-technik
Bewässerungssäcke für Bäume
Neu gepflanzte Gehölze benötigen in der Anwachsphase der ersten beiden Jahre ein Bewässerung bei Bedarf, d.h. bei akuten Trocken- und Hitzeperioden.
Für Stammbäume ab 12/14 cm Stamm-Umfang gibt es hierfür Bewässerungssäcke zu kaufen, die um die Stammbasis gelegt werden. Sie geben tröpfchenweise über einen Zeitraum von ca. 8 Stunden ihr Wasser ab, insgesamt je nach Größe ca. 70-100l.
Vorteile: in der Anwachsphase wird in sommerlichen Trocken- und Hitzephasen Stress für die gesamte Pflanzen vermieden, durch stetige Tröpfchenbewässerung des Wurzelraumes.
Nachteil: Die Bedeckung der Rinde mit einer Gummifolie behindert den Luftaustausch am Stamm und fördert die Ansiedlung von Schädlingen. Bei Rindenverletzungen wird ein Mikroklima erzeugt, das Pilzerkrankungen fördert, die sich in Leitungsbahnen und Holzkörper ausbreiten können.
Bild 1: Richtig sind die Bewässerungssäcke bei neu gepflanzten Stammbäumen 12/24, 16/18 und 20/25cm Stammumfang in 1 m Höhe v.a. in der Anwachsphase und stets nur im Sommerhalbjahr angewendet (danach bitte entfernen).
Diese Tröpfchenbewässerung ist für sich selbst betrachtet effizient, da ungenutzter Abfluß und Verdunstung minimiert werden. Sie müssen ggf. jeden zweiten Tag wiederbefüllt werden.
Bild 2: Bei eingewachsenen Altbäumen ist eine Anwendung keinesfalls sinnvoll, da das Wurzelwerk dann hauptsächlich ausserhalb der Reichweite des Bewässerungssacks liegt.

Bild 1: Bewässerungssäcke an Jungbäumen in der Anwachsphase (Standort: Köln Nippes)

Bild 2: Bewässerungssäcke an Altbäumen (Standort Köln Niehl)
Fassadenbegrünung
Begrünung von Gebäuden und Mauern
Lebendig begrünte vertikale Flächen erregen zunehmend Interesse, denn sie sind ein Hingucker, dämmen natürlich gegen Hitze und Lärm, kühlen, verbessern das Mikroklima und bieten vielen Singvögeln und Insekten Unterschlup und Lebensraum
- Eine Überlegung wert v.a. für Gewerbe-, Miet- und öffentliche Immobilien, und in kleinerem Umfang auch für das Eigenheim.
Fassadenbegrünungen kann nach zwei verschiedenen Prinzipien erfolgen:
a) Bodengebunden mit oder ohne Rankgerüst, abhängig von der eingesetzten Kletterpflanzenart. Hierbei wird systematisch vor die Fassade gepflanzt, und die Pflanze wurzelt im Boden. Der Pflegeaufwand besteht im Zurückschneiden an der Fassade, z.B. um Fenster herum, und um Einwachsen und Rissbildung in der Fassade zu verhindern, sowie im Wurzelbereich der Kletterpflanze, z.B. Düngung und Bewässerung.
b) Wandgebundene Fassadenbegrünung mit technischen Pflanz- und Bewässerungselementen, die entweder durch horizontale Reihen von an der Fassade befestigten Trögen oder vertikal durch an der Fassade befestigte Matten mit einzelnen Pflanztaschen, jeweils mit Tröpfchenbewässerungsanlage, erfolgt. Sie benötigt keinen Bodenraum vor Mauer oder Haus und ist damit Innenstadt-geeignet.
Je nach Fassade eignet sich die eine oder andere Technologie.
Insbesondere bei wandgebundener Fassadenbegrünung ist mit erheblichen Konstruktions-, Bepflanzungs- und Instandhaltungskosten ist zu rechnen, so dass bewusste Entscheidungen in der Planungsphase zu treffen sind.
Die zur Verfügung stehende Technologien und Qualitätsrichtlinien für Ausführung, Bepflanzung, Instandhaltung und Pflege sind vorhanden und ermöglichen problemlos fachgerechte Entscheidungen und Umsetzungen.
Wandgebundene Begrünungen stellen über den gesamten Lebenszyklus technisch intensive Maßnahmen dar, deren Nutzen für den Eigentümer und Betrachter eine Frage des persönlichen Lifestyles, psychischen Wohlbefindens und Naturschutzes (nistende Vögel, Insektenbesiedelung) ist.
Monetäre Kosten-Nutzen-Rechnungen (zu erwartende Energie- und Wassereinsparungen gegen Invest, Betrieb und Instandhaltung) lassen i.A. nur bei bodengebundener Fassadenbegrünung einen Return-on-Investment erwarten.

Quelle: www.gebaeudegruen.info

Quelle: www.engel-engelke.de

Quelle: www.fassadengruen.de


