

Schnitt von
Bäumen und Sträuchern
Die Sobald das Laub gefallen ist, ist die richtige Zeit, mit dem Gehölzschnitt zu beginnen. Nehmen Sie sich Zeit und involvieren Sie den Fachmann, um Sträucher zu verjüngen, Baumkronen zu reduzieren, Totholz herauszuschneiden und Obstgehölze für eine gute Entwicklung und Fruchtbildung im nächsten Jahr durch fachmännischen Schnitt zu pflegen.
Winterlicher Baum- und Strauchschnitt sollte bei trockenem und frostfreier Witterung ausgeführt werden. Richten Sie sich nach dem geeigneten Wetter und setzen Sie Schnittmaßnahmen bis zum Ende des Winters fort, bis die Knospen an den Zweigen beginnen zu schwellen und auszutreiben.
Foto: facebook

Rosen für den Winter schützen
Abgeblühte Rosen verlieren nun nach und nach ihr Blattwerk. Die kahlen Triebe werden zur Vorbereitung der Pflanze für den Winter zur Hälfte eingekürzt. Schwache Triebe werden mit der Reb- oder Rosenschere vollständig an der Basis abgeschnitten.
Rosen leiden unter starkem Frost und starker Temperaturschwankung. Ihre grünen Triebe ziehen auch im Winter Wasser aus dem Wurzelstock, welches in den Leitungsbahnen der Pflnze gefriert und ganze Triebe zum (teilweisen) Absterben bringt.
Nach Einkürzen sollten Rosen deshalb rechtzeitig schattiert werden: duch anhäufeln mit Laub, Laubkompost und / oder Tannenreis.

Wasserleitungen entleeren
Ab November ist ein regelmäßiges Gießen nirgendwo im Garten mehr erforderlich, so dass man auf "Nummer Sicher" gehen und den Gartenwasserhahn entleeren sollte, bevor Frostperioden wassergefüllte Leitungen sprengen können.
Gelegentlicher Wasserbedarf ist gering und beschränkt sich auf Neu-Gepflanztes in Trögen und im Garten und dient nur dem leichteren "Einwurzeln", d.h. der Neubildung von mikrospkopisch kleinen Feinwurzeln direkt nach dem Pflanzen; dafür nutzen Sie ggf. die Gießkanne.
Fotos: www.dasheimwerkerforum.de, www.hausjournal.net


Sträucher und Bäume pflanzen
Die allermeisten Gehölze mit und auch ohne Ballen - sogenannte "wurzelnackte" Pflanzenware, die oft günstiger ist, als eingetopfte - können im November gepflanzt werden, solange der Boden noch relativ trocken ist und noch keine Frostperiode eingesetzt hat.
Vor dem Pflanzen sollte man aber sorgfältig planen: passende Gehölzpflanze und Sorte auswählen, je nach Standort und Zweck. Obstgehölz, blühender Zierstrauch, Baum mit großem Wachstumspotenzial, oder Heckenpflanzen, die später entweder in Form geschnitten, oder geräumig in natürlichem Wuchs bestimmendes Gartenelement werden sollen.
oto: www.gartentipps.com

Rasen von Laub befreien
Über mehrere Wochen fällt im November das Laub von sommergrünen Sträuchern und Bäumen und bedeckt niedrigere Pflanzungen, wie Staudenbeete, oder mit Bodendeckern bepflanzten Böschungen, aber auch die Rasenflächen.
In Beeten und Bodendeckerflächen genügt es, das Laub mit einem Laubrechen locker herauszukämmen, wobei gerne einiges zwischen den Pflanzen liegen bleiben darf, um den Boden for Frost etwas zu schützen, Feuchtigkeit zu halten und zur organischen Düngung beizutragen.
Rasenflächen sollten jedoch wiederholt von der Laubschicht befreit werden, da das Gräserwachstum bei mehr als 5°C langsam weitergeht. Dafür ist immer Sonnenlicht notwendig, das sonst durch die oft erhebliche Laubauflage ferngehalten wird. Vergilbung und Absterben von Teilen der Rasenfläche wird so verhindert.
Zu empfehlen ist der Einsatz von Hand-Laubrechen und ggf. Akku-LaubBLASgeräten bei trockenem Wetter. LaubSAUGgeräte sollten nicht eingesetzt werden, um Grasnarbe und Kleinlebenwesen-Fauna nicht zu schädigen.
Fotos: www.ntv.de, www.gartenjournal.net


